3. Februar 2018

Madeira-Kuchen von Virginia Horstmann

Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk meiner Freundin bescherte mir das wundervolle Backbuch von Virginia Horstmann: JEANNYS LIEBLINGSKUCHEN. Das Buch ist ebenso wie ihr Blog eine wahre Augenweide: tolle Rezepte, tolle Fotos und zwischen den einzelnen Buchseiten finden sich viele kleine, handgeschriebene Notizzettelchen aus der Zeit von Oma und Uroma. Es macht wirklich Spaß, seine Nase in dieses Buch zu stecken!

Besonders toll finde ich, dass wirklich alle Rezepte total alltagstauglich sind. Alltagstauglich bedeutet für mich, dass die Menge der Zutaten überschaubar ist und, dass der Zeitaufwand für das Backen möglichst gering bleibt. 

Mein erster selbst gebackener Kuchen aus diesem Buch ist der „Madeira-Kuchen“. Die Auswahl hatte ganz pragmatische Gründe, denn ich hatte noch Mandeln von Weihnachten übrig und eine Zitrone, die kurz vor dem Austrocknen war, wollte auch noch verarbeitet werden. Beides konnte ich gut bei diesem Rezept verwenden:

Rezept MADEIRA-KUCHEN

Du benötigt:

175g weiche Butter, 175g Zucker, 3 Eier (L), Abrieb einer Bio-Zitrone, 200g Mehl, 2TL Backpulver, 50g gemahlene Mandeln, evtl. etwas Milch

  • Ofen auf 170° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Kastenform (25cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.
  • 175g weiche Butter und 175g Zucker (ich habe deutlich weniger genommen) cremig rühren.
  • 3 Eier (L) nach und nach Untermixen, dann Abrieb einer Bio-Zitrone dazugeben.
  • 200g Mehl, 2 TL Backpulver und 50g gemahlene Mandeln mischen, zugeben und alles rasch zu einem homogenen Teig verarbeiten. Sollte er zäh sein, etwas Milch (2-3 EL) unterrühren.
  • Teig in Form füllen und 55-60 Minuten backen.
  • Kuchen abkühlen lassen, aus der Form stürzen.
  • Für die Glasur Puderzucker und Maracujaruchtfleisch vermengen und über den Kuchen geben. —-> ich habe den Saft der Zitrone verwendet, was auch gut geht!

Ich habe auf den Zitronenguss einen Rest gehackter Mandeln verstreut. 

Der Kuchen schmeckte ganz fantastisch! Es dauerte nicht besonders lange, bis kein einziger Krümel mehr im Haus zu finden war…

Zum Backen verwende ich immer Dinkelmehl und reduziere grundsätzlich die Zuckermenge. Beides tut dem Geschmack auch hier keinen Abbruch.

Viel Spaß beim Nachbacken. Lasst es euch schmecken!

bis bald,

  • Britta

P.S. Inzwischen habe ich auch den Blutorangen Buttermilch- Gugelhupf aus diesem Backbuch gebacken und er schmeckte ebenfalls himmlisch. Genau das Richtige für diese kalte Jahreszeit!

 

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