10. September 2015

Mein Porridge

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Letztes Wochenende fand unser erstes „Echtzeit-Tage“ Wochenendseminar im schönen Bromskirchen statt. 14 Frauen, eine alte Wassermühle, kreative Workshops, Yoga, leckeres Essen und wunderschönste Natur machten dieses Wochenende zu einem unvergesslichen Ereignis. Ich werde bald einmal etwas ausführlicher davon berichten. Heute möchte ich euch einfach einen Teil unseres Frühstücks dort vorstellen – besonders deshalb, weil mich einige Teilnehmerinnen per mail nach dem Rezept gefragt haben, aber auch, weil es einfach ein supertoller Start in den Tag war und für mich auch täglich ist.

Eigentlich ist ja ein Porridge nichts anders als ein warmer Haferbrei. Nur klingt „warmer Haferbrei“ nicht so sexy. Vielleicht ist „overnight oat“ ja auch nur darum aktuell so angesagt, weil man es nicht „übernachteingeweichte Haferflocken“ nennt. Nenn es, wie du willst! Probier es aus. Es ist wirklich superlecker!

Mein Rezept hat keine genauen Mengenangaben und benötigt sie auch nicht. Man nimmt von allem so viel, wie man mag:

Zutaten:

  • Haferflocken (grob oder fein, je nach Belieben)
  • Butter (oder Ghee)
  • ganze Mandeln und ganze Walnüsse, grob gehackt
  • Milch (oder Milch und Wasser oder Sojamilch, Hafermilch…)
  • Rosinen
  • Zimt (Kardamom, frischer Ingwer)
  • Joghurt
  • frisches Obst

Butter in einem Topf schmelzen lassen, Nüsse und Mandeln und eine ordentliche Prise Zimt (evtl. noch Kardamom, evtl. noch frische geriebene Ingwerknolle) bräunen lassen. Ab jetzt riecht es schon in der ganzen Küche nach Kirmes und frischen gebrannten Mandeln…! Die Haferflocken kurz mit anrösten lassen und dann die Milch hinzugeben und alles kurz leicht aufwallen lassen. Wer mag, kann jetzt die Rosinen schon hinzugeben. Wer die Rosinen lieber nicht so weich isst, kann sie auch zum Schluss mit dem Obst auf dem Brei verteilen.

An dieser Stelle ist das (oder der?) klassische Porridge fertig.

Wir mögen es besonders gerne, wenn auf den noch warmen Brei ein Klecks Naturjoghurt und frisches Obst gegeben wird.

Ich röste manchmal auch zusammen mit den Nüssen und Mandeln kleingeschnittene Äpfel an bevor ich die Haferflocken und die Milch hinzugebe. Das ist besonders mild und schmeckt ein wenig wie Bratapfel im Winter.

Einmal pro Woche fülle ich große Gläser mit Schraubverschluss mit den Zutaten an, die Nüsse und Mandeln bereits gehackt, dann geht die Zubereitung am Morgen wirklich superschnell.

Dieses tolle Rezept habe ich in meiner Ausbildung zur Yogalehrerin kennengelernt und ich möchte es nicht mehr missen. Wir starten nahezu jeden Morgen mit diesem Porrigde. Meine Kinder mögen es gerne, wenn ich noch echten Kakao unterrühre oder das Ganze mit ein wenig Honig süße.

Ein warmes Frühstück ist besonders gut verträglich und vor allem für empfindliche Mägen empfehlenswert. Ausserdem hält es von innen warm und macht richtig lange satt. Für Menschen, die schnell frieren, gibt es keinen besseren Start in den Tag, finde ich.

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Lasst es euch schmecken! Seid experimentierfreudig! Es ist wirklich so leicht!

Liebste Grüße

  • Britta

 

 

2 Gedanken zu „Mein Porridge

  1. Katrin

    Klingt super, mit dem klassischen Porridge kann ich nicht so wirklich was anfangen. Erinnert mich an Haferschleim und Krank sein. Aber Deine Variante wird jetzt mal ausprobiert. Danke.

    Antworten

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