11. Mai 2014

T-shirt nähen mit schrägem Fadenlauf

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Ich liebe schräge Streifen! Und schräge Vögel auch…

Was muss man beachten, wenn man einen gestreiften Stoff nicht quergestreift, sondern schräggestreift vernäht?

Normalerweise müssen alle Schnittmusterteile ja dem Fadenlauf entsprechend parallel zur Webkante des Stoffes aufgelegt und ausgeschnitten werden (d.h. der Pfeil auf den Schnittteilen liegt parallel zur Webkante). Wenn ich nun einen Stoff schräg zuschneiden möchte (so wie ich hier im gezeigten Beispiel) muss ich anders vorgehen:

  • Ich falte den Stoff so, dass eine der Webkanten einen rechten Winkel bildet. Die Bruchkante des Stoffes, die dabei entsteht ist nun wichtig. Ich kann sie kurz anbügeln, so dass ich den Verlauf der Bruchlinie noch sehen kann, wenn ich den Stoff wieder auseinanderfalte. Diese Bruchlinie ist nun die Linie, an der ich mich orientiere, wenn ich die Schnittteile auflege. Jetzt liegen die Schnittteile genau im 45°Winkel zum Fadenlauf des Stoffes. Die Pfeile auf den Schnittmusterteilen liegen parallel zur Bruchkante.

Ein Nachteil dieser Methode ist der hohe Stoffverbrauch. Die auf den Schnittmustern üblicherweise angegebene Stoffmenge reicht dafür nicht mehr aus.

Ein Vorteil dieser Methode: Es sieht hübsch aus!!

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Den kuscheligen Schal habe ich bei Bam und Bini entdeckt. Allerdings kann ich dort zu Fuß hinlaufen und muss nicht durch das weite Web surfen.

Der Schnitt vom Shirt: „summer basic viscose top“ aus der Ottobre 2/2013. Ich habe allerdings keine Viscose, sondern normalen leichten Baumwolljersey vernäht.

Viel Spaß beim Nachnähen!

Glück auf!

  • Britta

 

 

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